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Bildungszentrum Wildberg

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Artikel vom 18.06.2020

Neueste Generation an 3D-Druckern stehen für den Unterricht bereit

In zahlreichen Bereichen der industriellen Produktion spielt die Produktherstellung durch die Nutzung von 3D-Druckern eine immer größere Rolle. Um den Schülerinnen und Schülern des Bildungszentrums Wildberg im Zuge der zunehmenden Digitalisierung vielfältiger Lebensbereiche auch in diesem Zukunftsfeld optimale Lernchancen zu ermöglichen, hat die Realschule ihre IT-Ausstattung um drei 3D-Drucker erweitert, die vor allem im Unterricht des Wahlpflichtbereiches Technik intensiv genutzt werden und dem Technikunterricht eine neue Dimension verleihen.

„Ich sehe für Schule und Unterricht große Chancen und bin bereits jetzt auf die Arbeit mit den neuen dreidimensionalen Geräten gespannt“, freut sich Techniklehrer Andreas Miller über die Anschaffung dieser neuartigen Druckergeneration aus Mitteln des Digitalpaktes. Auf dem Hintergrund der Tatsache, dass 3D-Drucker in der Mitte des Berufslebens und der Gesellschaft angekommen sind, sei nun eine noch gezieltere Vorbereitung auf vielfältige Aspekte zahlreicher Berufsfelder möglich, so Miller. Bereits heute stellt die Industrie mittels dieser Technologie unter anderem Prototypen und Modelle her und die passgenaue Entwicklung von Prothesen stellen beispielsweise einen wahrhaft wichtigen Entwicklungsschritt in der Medizin dar.

Mit dieser Technologie begegnet die Schule weiterhin in besonderem Maße den Anforderungen des neuen Bildungsplanes, denn auch dort sind Bildungsstandards wie der Umgang mit CAD (computer added design) oder CAM (computer added manufactoring) als Lehr- und Lerninhalte eindeutig formuliert: „Diese Drucker geben uns gerade im Bereich des CAM weitere Handlungsspielräume und wir können damit das räumliche Vorstellungsvermögen der Schülerinnen und Schüler auf sehr motivierende Art und Weise schulen. Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für die Herstellung eines qualitativ hochwertigen und motivierenden Produktes sind für die Heranwachsenden bei guter methodisch-didaktischer Begleitung sehr hoch“, ist auch Techniklehrer Sebastian Bauer überzeugt, der die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie am Bildungszentrum zusammen mit der Schulleitung maßgeblich begleitet.

Darüber hinaus ist die Fachschaft Technik davon überzeugt, dass die Verwendung dieser Geräte fächerübergreifende Chancen bietet, sind doch gerade Fächer wie Bildende Kunst, Mathematik und das neue Wahlfach Informatik geradezu prädestiniert dafür, dreidimensionale Lehr- und Lerninhalte mittels digitaler Medien zu vermitteln und entsprechende Bildungsstandards anzubahnen. Die Fachschaft Technik zeigt sich erfreut darüber, dass die Arbeit mit diesen Geräten bei den Schülerinnen und Schülern mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine weitere Lernmotivation sorgen wird und dass das berufsvorbereitende Wahlpflichtfach Technik an der Realschule dadurch eine weitere Aufwertung erfährt.