Bildungszentrum Wildberg

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Artikel vom 05.10.2017

Zu Besuch in Frankreich

Nachhaltige Eindrücke bleiben

Schülerinnen und Schüler des Wildberger Bildungszentrums im französischen Digne les Bains

Das Sprachenprofil am Bildungszentrum erfährt in den vergangenen Schuljahren eine weitere Bereicherung. Angestoßen von Realschullehrerin Susanne Scheffler etabliert sich an der Wildberger Realschule zum ersten Mal ein Schüleraustausch mit der Sekundarschule im französischen Digne. Daher erhielten vom 24. September bis zum 5. Oktober diesen Jahres zehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 die Möglichkeit, nachhaltige Eindrücke von einem Land zu sammeln, das sie aus dem Fremdsprachenunterricht bereits etwas kennen.

Auf die Teilnehmer des Austausches warteten abwechslungsreiche und vielfältige Ausflüge. Bereits am Tag nach der Ankunft wurden die Heranwachsenden im Rathaus Dignes empfangen. Dabei ging es vor allem um die Bedeutung von Schülerbegegnungen in einem zunehmend vereinten Europa. Die Tage darauf besuchten die Gastschüler regionale Museen, Ateliers, urige Manufakturen und Orte in der näheren Umgebung Dignes. Eindrücklich in Erinnerung blieb in diesem Zusammenhang die Besichtigung der Porzellanmanufaktur „Atelier de Faience Lallier“; dort werden in kunstvoller Art und  Weise Geschirr und Skulpturen aus Porzellan hergestellt. Auch die Herstellung der Krippenfiguren „den Santons“ wurde im Atelier von M. Volpes anschaulich gezeigt.

Neben der regelmäßigen Teilnahme am Unterricht genossen die Gastschüler aber auch die einmalige Naturwelt in der Umgebung Dignes, das malerisch im Gebiet der Haute-Provence gelegen ist. Bei schönem Wetter ging es unter anderem auf Tretbooten über den Lac de Ste Croix. Im weiteren Verlauf dieses Tages erwanderten die Heranwachsenden einen Teil der Gorges du Verdon. Tiefe Schluchten, blaues Wasser und imposante Felsformationen prägen diese Region im Süden Frankreichs.

Die Jugendlichen besuchten über eineinhalb Wochen mit verhältnismäßig geringen Sprachkenntnissen ihre Gastfamilien. Dieser Umstand sorgte für zahlreiche Lernprozesse bei den Schülerinnen und Schülern, war doch gerade die sprachliche Verständigung eine enorme Herausforderung, die es zu meistern galt.